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Niedersachsen & Bremen Handel mit gedämpfter Hoffnung im Adventsgeschäft

Zahlreiche Menschen mit Mund-Nasen-Bedeckung dicht gedrängt in der Großen Packhofstraße in Hannover. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Hannover (dpa/lni) - Mit gedämpften Hoffnungen haben die Adventssamstage für den Einzelhandel in Niedersachsen begonnen. Der sogenannte Black Friday mit seinen Rabattaktionen am Freitag sei von den Kunden gut beachtet worden, sagte Mark Alexander Krack, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, am Samstag. Diesen Schwung wolle man in die Adventssamstage mitnehmen. "Der Handel hofft, dass es die Menschen auch trotz der Corona-Maßnahmen in die Städte zieht." Da die Situation völlig neu sei, seien Vergleiche aber schwierig.

In der Innenstadt von Hannover belebte sich das Geschäft ab Samstagmittag deutlich. Vor manchen Läden großer Modeketten mussten Kundinnen und Kunden wegen der Abstandsregeln auf Einlass warten. Einige Läden hatten den Verkehr sogar mit Absperrgittern geregelt. Schlangen gab es auch vor einigen besonders kleinen Geschäften, in die wegen der Pandemie-Auflagen nur wenige Kunden passen. Viele Menschen waren mit Tüten unterwegs - ein Zeichen, dass gekauft wurde.

Für Geschäfte in Niedersachsen und Bremen verlief der erste Adventssamstag noch unter den bisherigen Corona-Regeln. Ab Dienstag (1.12.) werden Auflagen verschärft. Kaufhäuser und Läden mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen dann nur noch weniger Kunden einlassen. Auch viele Supermärkte erreichen diese Größe. "Das ist alles nicht die Wunschmusik des Handels", sagte Krack. Man bereite sich aber darauf vor.

Den Kundinnen und Kunden riet er, die Weihnachtseinkäufe nicht nur auf die Wochenenden zu legen, sondern alle Wochentage zu nutzen.

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