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Niedersachsen & Bremen Hannover schlägt HSV und macht mit Coach Dabrowski weiter

Hamburgs Ludovit Reis (l) spielt gegen Hannovers Linton Maina. Foto: Swen Pförtner/dpa

(Foto: Swen Pförtner/dpa)

Vorerst wird weder Daniel Thioune noch Uwe Rösler neuer Trainer von Hannover 96. Denn Interimscoach Christoph Dabrowski gewann am Sonntag mit der Mannschaft gegen den Hamburger SV und darf erstmal bleiben.

Hannover (dpa/lni) - Hannover 96 hat am Sonntag das Nordduell mit dem Hamburger SV gewonnen und in der Trainerfrage für eine ähnliche Überraschung gesorgt. Denn Interimslösung Christoph Dabrowski soll den Fußball-Zweitligisten mindestens bis zur Winterpause weiter trainieren. Die Topkandidaten Daniel Thioune und Uwe Rösler müssen sich bis dahin weiter gedulden.

"Wir werden genau in dieser Konstellation bis Weihnachten durchziehen. Alles andere werden wir sehen", sagte Sportdirektor Marcus Mann in einem Sky-Interview. Mit dem zumindest kämpferisch überzeugenden 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den HSV und dem Ende einer Negativserie von acht Zweitliga-Spielen ohne Sieg hatte Dabrowski eine Menge Werbung für sich betrieben. "Ich hatte schon vor dem Spiel ein gutes Gefühl, dass die Mannschaft sehr gut vorbereitet ist. Zum Glück hat mich dieses Gefühl nicht getäuscht."

Der 43 Jahre alte Dabrowski hatte die Mannschaft erst am vergangenen Mittwoch nach der Trennung von Cheftrainer Jan Zimmermann übernommen. Vor 22 500 Zuschauern sah er am Sonntag bereits in der 13. Minute das Siegtor von Linton Maina. "Es freut mich extrem für Dabro. Und es freut mich umso mehr, dass ich ihm mit dem Tor auch noch helfen konnte", sagte der Torschütze.

Die 96er zeigten unter ihrem neuen Coach eine sehr engagierte und disziplinierte Leistung. Der frühere Bundesliga-Profi von Werder Bremen, dem VfL Bochum und Hannover 96 arbeitet seit 2013 wieder als Jugend- und Co-Trainer für die Niedersachsen. "Ich habe in den letzten vier Tagen ein extrem gutes Gefühl für die Jungs entwickelt", sagte Dabrowski. "Das Ziel muss sein, sich genauso auf das nächste Spiel in Ingolstadt vorzubereiten, so dass wir uns in dieser Situation ein bisschen Luft verschaffen."

© dpa-infocom, dpa:211205-99-265924/3

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