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Niedersachsen & Bremen Hildesheim gibt 1,6 Millionen Euro für Rettung von Museum

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Hannover (dpa/lni) - Die Stadt Hildesheim stellt 1,6 Millionen Euro zur Rettung des von der Insolvenz bedrohten Roemer- und Pelizaeus-Museums (RPM) zur Verfügung. Entwickelt worden sei ein Konzept zur inhaltlichen und strukturellen Neustrukturierung, teilte die Verwaltung nach der Ratssitzung am Montagabend mit. Museumsdirektorin Regine Schulz werde sich aus der Geschäftsführung zurückziehen und auf ihre Aufgabe als wissenschaftlich-museale Leiterin konzentrieren. Schulz war mehr als zehn Jahre an der Spitze des Hauses, das bis Mai eine überregional beachtete Ausstellung über Seuchen präsentierte.

"Regine Schulz ist es zu verdanken, dass das RPM auch heute noch weit über die Grenzen Hildesheims hinaus internationales Renommee genießt", sagte Oberbürgermeister Ingo Meyer (parteilos). Nach Angaben der Stadt befindet sich das Museum, das über eine einzigartige altägyptische Sammlung verfügt, in einer "dramatischen finanziellen Notlage". Jetzt soll eine neue Leitung gefunden werden.

Als Interims-Geschäftsführerin wurde Doreen Götzky vorgestellt, die seit 2017 mit einer halben Stelle das Kreismuseum Peine leitet. Neben dieser Tätigkeit werde sie ab sofort mit einer halben Stelle das RPM gemeinsam mit der kaufmännischen Geschäftsführerin Svenja Fuhrich leiten, bis die Nachfolge von Regine Schulz gefunden ist.

Quelle: dpa

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