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Niedersachsen & Bremen Jedes zehnte Wohnhaus durch Starkregen gefährdet

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Aurich (dpa/lni) - Zehn Prozent der Häuser in Niedersachsen sind aufgrund ihrer geografischen Lage bei unwetterartigem Regen besonders stark gefährdet. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Betroffen sind demzufolge vor allem Häuser, die in einem Tal oder in der Nähe eines kleinen Gewässers liegen. In Niedersachsen ist im Landkreis Aurich laut GDV der Anteil der Gebäude mit der höchsten Starkregengefährdung mit 23 Prozent am höchsten. In Wolfsburg sind nur 3 Prozent der Gebäude so stark gefährdet.

Inzwischen können die Versicherer für jedes Gebäude die Gefährdung berechnen. Abhängig von seiner Lage werde jedes Gebäude einer von drei Gefährdungsklassen zugeordnet. "Wir wissen nun: Je tiefer ein Gebäude liegt, je länger das Wasser darin steht, desto höher ist der Schaden", sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

Im Ländervergleich hat Thüringen den höchsten Anteil hoch gefährdeter Häuser, vor Sachsen und Rheinland-Pfalz. Niedersachsen liegt im Ranking auf Platz 8, hinter Bayern und vor Sachsen-Anhalt. Bremen liegt auf Rang 11.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-261279/2

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