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Niedersachsen & Bremen Keine Spur nach Farbanschlag auf Privathaus von Goslars OB

Goslars Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) spricht bei einer Kundgebung gegen Rechtsextremisus. Foto: Swen Pförtner/dpa/Archivbild

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Goslar (dpa/lni) - Nach einem Farbanschlag auf das Privathaus des Goslarer Oberbürgermeisters Oliver Junk (CDU) gibt es noch keine Spur vom Täter. "Wir wissen auch nicht, aus welcher Richtung der Anschlag kommt", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Es gebe nicht den geringsten Hinweis. In der Nacht zum Mittwoch hatten Unbekannte das Familienhaus des CDU-Politikers mit mehreren Beuteln beworfen, die mit grüner, brauner und roter Farbe gefüllt waren.

Junk wollte sich nach Angaben einer Stadtsprecherin zu der Attacke nicht mündlich äußern. In einer schriftlichen Stellungnahme des Oberbürgermeisters heißt es: "Neben einem erheblichen Sachschaden am Gebäude bleibt vor allem das ungute Gefühl, dass jemand Bewegungsmelder ausgeschaltet und sich Zugang zu unserem Privatgrundstück verschafft hat. Damit sollte wohl meiner Familie und mir die vermeintliche Schutzlosigkeit verdeutlicht werden." Er sei aber sicher, dass der Täter bald ermittelt werde.

Vergleichbare Anschläge auf den Oberbürgermeister hat es nach Angaben der Staatsschutzabteilung der Goslarer Polizei zuvor nicht gegeben. Der CDU-Politiker war allerdings im Jahr 2016 beim Schützenfest von einem Mitglied der Partei "Die Rechte" mit Bier überschüttet worden.

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