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Niedersachsen & Bremen Kliniken und Altenheime von Warnstreiks betroffen

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Gerade in der Corona-Krise sind viele Bereiche des öffentlichen Dienstes besonders gefordert. Auch das betonen die Beschäftigten im aktuellen Tarifstreit. Nun gibt es Warnstreiks an Kliniken und in Altenheimen.

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes sind die Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen am Mittwoch an Kliniken und in Altenheimen fortgesetzt worden. Beschäftigte an über 20 Standorten in beiden Bundesländern waren zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Aktionen waren außerdem in zahlreichen weiteren Krankenhäusern geplant. Betroffen vom Warnstreik waren etwa die Krankenhäuser des Klinikums Region Hannover, des kommunalen Klinikverbundes in Bremen (Geno) und die Krankenhäuser Lüneburg sowie die Psychiatrie in Lüneburg.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Für diesen Donnerstag ruft Verdi in Bremen Beschäftigte der Umweltbetriebe sowie der Straßen- und Stadtreinigung zum Warnstreik auf. Protestiert werden solle vor dem Haupteingang der Finanzbehörde. "Reinigungskräfte sorgen Tag für Tag dafür, dass Bremen verlässlich und gut gereinigt wird. Damit schützen sie die Gesundheit von uns allen", sagte Gewerkschaftssekretär John Hellmich.

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