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Niedersachsen & Bremen Kneipenbetreiber wehrt sich mit Gewalt gegen Polizei

Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Helmstedt (dpa/lni) - Ein 44-jähriger Kneipenbetreiber in Helmstedt soll sich derart heftig gegen eine Polizeikontrolle gewehrt haben, dass er in Gewahrsam genommen worden ist. Nach Mitteilung der Polizei vom Montag waren die Beamten am Samstagmorgen kurz nach 5. Uhr gerufen worden, weil es vor der Gaststätte und einer benachbarten Diskothek eine Schlägerei gab. In der Kneipe fanden die Polizisten drei mutmaßlich Beteiligte der Schlägerei und nahmen die Personalien auf.

Die Beamten hätten zudem viele Verstöße gegen die Corona-Vorschriften bei Gästen wie beim Personal festgestellt. Etwa 80 Personen hätten sich auf etwa 60 Quadratmetern gedrängt. Der Kneipenbetreiber habe versuchte, die Polizisten aus der Gaststätte zu drängen. Er habe eine 23 Jahre alte Polizistin geschubst und am Kopf verletzt. Außerdem beschädigte er den Angaben zufolge einen Streifenwagen. Die Kneipe wurde von der Polizei geschlossen bis zu einer weiteren Entscheidung der Stadt Helmstedt.

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