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Niedersachsen & Bremen Kreis und Stadt Peine kaufen insolvente Klinik zurück

Ein Schild zeigt den Weg zum Klinikum Peine. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Peine (dpa/lni) - Gut vier Monate nach der Insolvenz der Klinik in Peine hat der Kreistag den Rückkauf des Krankenhauses beschlossen. Die Kaufsumme von 30 Millionen Euro trägt mehrheitlich der Kreis, außerdem beteiligten sich die Stadt Peine und die kreisangehörigen Gemeinden, teilte der Kreis am Donnerstag nach dem Entscheid vom Vorabend mit. Die Übernahme ist zum 1. Oktober geplant, damit wäre das Insolvenzverfahren beendet. Der Gläubigerausschuss muss dem Kauf noch zustimmen. Der Kreis will die seit Jahren kriselnde Klinik auch mit Investitionshilfen des Landes wieder in ruhiges Fahrwasser bringen. Geprüft werde, ob in die Baustruktur aus den 70er Jahren oder einen Neubau investiert werden soll, sagte ein Kreissprecher.

Der Kreis hatte die ursprünglich kommunale Klinik 2003 für einen Euro an die AKH Gruppe mit Sitz in Celle verkauft. Diese hatte im Frühjahr Insolvenz für den Standort Peine beantragt. Rund 800 Angestellte mussten um ihre Jobs bangen.

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