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Niedersachsen & Bremen Krötenwanderung in Niedersachsen deutlich früher begonnen

Eine Kröte ist auf einer Straße in einem Wald zu sehen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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Hannover (dpa/lni) - Die alljährliche Wanderung der Amphibien zu ihren Laichplätzen hat aufgrund der milden Temperaturen in Niedersachsen früher als gewohnt begonnen. Im Landkreis Vechta sind Grasfrösche, Teich- und Bergmolche sowie Erdkröten schon unterwegs. Auch in weiteren Teilen Niedersachsens machten sich die Tiere nach und nach auf den Weg, sagte Ludger Frye vom Nabu Vechta. "Die jährliche Amphibienwanderung startet damit etwa drei Wochen früher als gewöhnlich. Man muss das auch vor dem Hintergrund des Klimawandels sehen." In der Nacht zum Montag sei ein erster Wanderhöhepunkt möglich.

Viele Amphibienarten kehren zur Fortpflanzung an ihr Geburtsgewässer zurück. Die Winterquartiere wie Hecken, Kiesgruben, Wälder und auch Gärten lägen in bis zu 500 Metern Entfernung von den Laichgewässern, in denen Kröten, Frösche und Molche auf Paarungssuche gingen. "Eine gewaltige und gefährliche Strecke für die kleinen Tiere", erklärte der Nabu, der Autofahrer um Rücksicht bat. Dazu gehöre auch, sich vor allem in den Nacht- und frühen Morgenstunden vorsichtig auf den Straßen zu bewegen und die Geschwindigkeit in den mit Schildern "Amphibienwanderung" gekennzeichneten Bereichen zu reduzieren.

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