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Niedersachsen & Bremen Kultusminister rechnet mit Regelbetrieb: Tests im Notfall

Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister Niedersachsen, spricht zur Presse. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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Bremen (dpa/lni) - Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) rechnet trotz steigender Corona-Infektionszahlen mit einem Regelbetrieb der Schulen nach den Sommerferien. "Darauf laufen alle Vorbereitungen hinaus", sagte er in einem Interview der Bremer Zeitung "Weser-Kurier" vom Samstag. "Aber wir gucken schon mit sehr großer Aufmerksamkeit und ich persönlich mit einer gewissen Sorge auf die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens."

Die Sommerferien in Niedersachsen dauern noch bis zum 26. August. Sein Ministerium beobachte die Erfahrungen anderer Bundesländer, in denen die Schule jetzt schon wieder beginne, sagte Tonne.

Den Vorschlag, Schülerinnen und Schüler anlasslos vor der Rückkehr in die Schulen zu testen, nannte der Kultusminister schwierig. Er schloss eine solche Maßnahme aber auch nicht völlig aus. Das hänge vom Geschehen der kommenden Wochen ab. "Wie entwickeln sich die Infektionszahlen, insbesondere bei Reiserückkehrern? Das alles müssen wir sehr genau beobachten", sagte er. "Klar ist: Die, die in die Kita oder Schule gehen, müssen sich dort sicher fühlen können."

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