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Niedersachsen & Bremen Landkreise schränken Kontaktnachverfolgung ein

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch.

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild)

Hannover (dpa/lni) - Erste Kreise in Niedersachsen schränken die Kontaktnachverfolgung in ihren Gesundheitsämtern ein. Grund sei die große Zahl an Corona-Neuinfektionen durch die Omikron-Welle. Die betroffenen Landkreise konzentrierten sich deshalb unter anderem auf Risikogruppen bei der Nachverfolgung der Infektionsketten. Unter den gegenwärtigen Umständen sei die Kontaktnachverfolgung schlicht nicht mehr leistbar, sagte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Hubert Meyer am Freitag.

Die Gesundheitsämter würden es trotz Unterstützung, etwa des Landes und der Bundeswehr, bereits nur noch mit Mühe schaffen, Corona-Infizierte zeitnah zu informieren, sagte Meyer. Mehrere Landkreise wie Goslar oder Aurich meldeten deshalb, dass sie sich bei der Kontaktnachverfolgung auf bestimmte Bereiche wie den Gesundheitssektor oder Schulen konzentrierten.

Die Kontaktnachverfolgung sei nach wie vor ein wichtiges Instrument, damit sich die Infektionen nicht weiter ausbreiten, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag in Hannover. Im Anbetracht der Lage sei es allerdings sinnvoll, wenn sich die Gesundheitsämter auf gefährdete Menschen konzentrieren würden. Regierungssprecherin Anke Pörksen betonte, dass es wichtig sei, dass die Menschen ihre Kontakte auch selbst nachverfolgen.

Quelle: dpa

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