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Niedersachsen & Bremen Masern: Schüler ohne Impfschutz bekommen Schulverbot

Das Gesundheitsamt in Hildesheim. Foto: Lucas Bäuml/dpa

(Foto: Lucas Bäuml/dpa)

Hildesheim (dpa/lni) - Nach dem Auftreten neuer Masernfälle im Landkreis Hildesheim werden voraussichtlich 28 Schülerinnen und Schüler ohne ausreichenden Impfschutz ihre Schule vorerst nicht mehr betreten dürfen. Das Verbot gelte bis zum 20. Dezember, teilte der Landkreis am Donnerstag nach der Überprüfung des Impfstatus von Schülern und Beschäftigten mit. Bei zwei Lehrkräften seien die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Bis Mittwoch waren vier Menschen an Masern erkrankt, darunter auch ein Säugling aus dem Nachbarkreis Peine.

Das Gesundheitsamt des Landkreises riet erneut allen Besuchern eines Adventsbasars der Oberschule Söhlden, einen Arzt aufzusuchen. Sollte sich jemand angesteckt haben, würden von kommenden Montag an erste Krankheitsanzeichen wie Husten, wässriger Schnupfen oder Bindehautreizungen auftreten. Danach folgten die für Masern typischen Hautflecken. Wer diese Symptome habe, solle vor einem Arztbesuch die Praxis anrufen, damit sich dort niemand infiziert.

Pressemitteilung Landkreis Hildesheim vom Dienstag

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