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Niedersachsen & Bremen Mehr Beratungen beim Landesbeauftragten für Opferschutz

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Hannover (dpa/lni) - Die Zahl der Beratungen beim Landesbeauftragten für Opferschutz ist im vergangenen Jahr gestiegen. 2021 waren es 67 Beratungen, zehn mehr als noch ein Jahr zuvor, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Hannover am Dienstag mitteilte.

In den meisten Fällen erkundigten sich in 2021 laut vorgelegtem Jahresbericht Menschen aus dem Familien- oder Bekanntenkreis nach Unterstützungseinrichtungen für Beratung, Begleitung oder auch finanzielle Unterstützung. Neben dem Landesbeauftragten gibt es weitere Stellen, an die sich Opfer im Bundesland wenden können.

Justizministerin Barbara Havliza (CDU) sagte laut Mitteilung: "Viele Menschen, die Opfer einer schweren Straftat geworden sind, befinden sich in einer Ausnahmesituation. Sie mussten körperliche und häufig vor allem seelische Verletzungen erleiden. Auch ihre Angehörigen sind durch die Taten oft belastet."

Ein Schwerpunkt der Arbeit des Landesbeauftragten ist laut Ministerium zudem die Unterstützung von Betroffenen bei sogenannten Großschadensereignissen - wie etwa Terroranschlägen oder Amokläufen. Diese Stelle übernehme dann die Koordinierung des Opferschutzes.

Quelle: dpa

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