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Niedersachsen & Bremen Mehr Straftaten gegen queere Menschen 2021 in Niedersachsen

Ein Blaulicht auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei.

(Foto: Daniel Vogl/dpa/Symbolbild)

Hannover (dpa/lni) - In Niedersachsen sind vergangenes Jahr mehr Straftaten gegen Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung registriert worden als im Vorjahr. Die Zahl entsprechender angezeigter Taten stieg von 33 auf 55, wobei darunter jeweils ein Gewaltdelikt fiel, wie das Niedersächsische Innenministerium mitteilte. Innenminister Boris Pistorius und Sozialministerin Daniela Behrens (beide SPD) riefen deshalb anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) am Dienstag zu Solidarität mit queeren Menschen auf.

"Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts nehmen wir nicht hin", sagte Pistorius. Straftaten würden konsequent verfolgt und Polizisten und Polizistinnen in dem Bereich geschult. Zur Unterstützung von Beratungsangeboten für queere Menschen stellt Niedersachsen in diesem Jahr 440.000 Euro zur Verfügung.

Der IDAHOBIT erinnert jährlich daran, dass seit dem 17. Mai 1990 Homosexualität bei der Weltgesundheitsorganisation nicht mehr als Krankheit gilt. Seit 2018 gilt das auch für Transsexualität.

Quelle: dpa

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