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Niedersachsen & Bremen Mehr als 50 Rinder sterben bei Stallbränden

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Auf zwei Bauernhöfen in Niedersachsen brechen plötzlich Feuer aus. Viele Rinder werden von den Flammen eingeschlossen. Für manche kommt jede Hilfe zu spät.

Hesel/Papenburg (dpa/lni) - Bei Bränden auf zwei Bauernhöfen in Niedersachsen sind in der Zeit von Donnerstag auf Freitag mehr als 50 Rinder gestorben. In Hesel im Landkreis Leer fing aus zunächst ungeklärten Ursachen ein Stall Feuer. 32 Tiere seien direkt durch die Flammen und den Rauch gestorben, sagte eine Polizeisprecherin. 18 weitere Tiere wurden so schwer verletzt, dass sie wenig später von einem Tierarzt eingeschläfert werden mussten. Das Feuer zerstörte neben dem Stall auch noch mehrere Fahrzeuge und Geräte und einen Teil eines angrenzenden Wohnhauses. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund eine Million Euro. Noch am Mittag musste die Feuerwehr kleinere Glutnester löschen

Bei dem Brand auf einem Bauernhof in Papenburg ist ein Rind in seinem Stall gestorben. Ein zweites konnte gerettet werden, sagte ein Polizeisprecher. Der 10 mal 20 Meter große Stall habe am Donnerstagabend plötzlich in Flammen gestanden. Hier schätzt die Polizei die Schadenhöhe auf 80 000 bis 100 000 Euro.

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