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Niedersachsen & Bremen Museen halten mit Corona-Objekten die Krisenzeit fest

Ein gehäkelter Hamster mit Klopapierrolle steht im Landesmuseum. Foto: Ole Spata/dpa

(Foto: Ole Spata/dpa)

Braunschweig (dpa/lni) - Nach Aufrufen zum Sammeln von Corona-Objekten füllen sich in den niedersächsischen Museen langsam die Lager. "Wir müssen unmittelbar sammeln und die Gegenwart für die Zukunft genau dokumentieren", sagte die Direktorin des Braunschweiger Landesmuseums, Heike Pöppelmann. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in der Stadt habe beispielsweise einen Schutzanzug aus dem Labor geschickt.

Ein Mädchen häkelte demnach einen Hamster mit einer Klopapierrolle und hielt so die sogenannten Hamsterkäufe humorvoll fest. Geliefert wurde auch ein detailreiches Modell eines Rennwagens. Der Spender hatte wohl Zeit für den aufwendigen Bau, weil er nicht wie gewohnt beruflich zu den Formel-1-Rennen weltweit fliegen konnte. "Die Objekte werden jetzt inventarisiert und die Geschichten dazu festgehalten", sagte Pöppelmann.

Auch in anderen Einrichtungen wie dem Historischen Museum in Hannover oder dem Ostfriesischen Landesmuseum in Emden werden Objekte der Corona-Pandemie für zukünftige Ausstellungen gesammelt.

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