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Niedersachsen & Bremen Mutmaßlicher Brandstifter in U-Haft: Zuvor 19 Brände

Das Blaulicht eines Funkstreifenwagens blinkt im Einsatz. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

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Hannover (dpa/lni) - Nach einer Serie von Brandstiftungen im Süden Hannovers und der Festnahme eines Verdächtigen laufen die Ermittlungen weiter. "Wir prüfen, ob er für die weiteren Taten verantwortlich ist oder ob es ein Einzelfall war, bei dem er auf frischer Tat ertappt wurde", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Einen Tag zuvor war der 60 Jahre alte Verdächtige nach einem Feuer in einem leerstehenden Haus im Stadtteil Döhren festgenommen worden und kam am Sonntag in Untersuchungshaft.

Es sei der 19. Brand seit August gewesen, der nach einem ähnlichen Muster abgelaufen sei, erklärte der Sprecher: Meist am Nachmittag oder frühen Abend seien in einem eng umgrenzten Gebiet in Hannover Autos in Tiefgaragen, Lauben oder auch Gegenstände in Mehrfamilienhäusern angezündet worden. Seit Mitte November suchte die Polizei mit einem Phantombild nach einem unbekannten Mann.

Der Brand am Samstag wurde von der Feuerwehr rasch gelöscht. Es gelang, ein Übergreifen der Flammen von dem unbewohnten Haus auf eine angrenzende Pension zu verhindern.

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