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Niedersachsen & Bremen Mutmaßlicher Doppelmörder schweigt am ersten Prozesstag

Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand.

(Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild)

Hannover (dpa/lni) - Weil er seine Mutter und ihren neuen Ehemann getötet haben soll, steht seit Mittwoch ein 28-Jähriger vor dem Landgericht Hannover. Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen. Sein Verteidiger kündigte jedoch eine Erklärung für einen der kommenden Verhandlungstage an. Dem Deutschen wird heimtückischer Mord aus niedrigen Beweggründen vorgeworfen. Er habe sich in einer sich "immer weiter zuspitzenden Lebenssituation" befunden, sagte die Staatsanwältin.

Demnach besaß der junge Mann seit Monaten kein Bargeld mehr. Am 20. Mai 2022 soll er dann in das Haus des Paares in Neustadt am Rübenberge eingestiegen sein und zunächst seinen 59 Jahre alten Stiefvater und danach seine 53 Jahre alte Mutter erstochen haben. Der Mann erlitt laut Anklage weit über 70 Stich- und Schnittverletzungen. Bei der Getöteten wurden 111 Verletzungen gezählt, insbesondere im Bereich von Brust und Gesicht.

Quelle: dpa

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