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Niedersachsen & Bremen Mutmaßlicher Gold-Betrüger stellt sich in Oldenburg

Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

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Oldenburg (dpa/lni) - Ein per Öffentlichkeitsfahndung gesuchter mutmaßlicher Gold-Betrüger hat sich am Freitag beim Landgericht Oldenburg gestellt. Die Polizei brachte den 26-Jährigen in Untersuchungshaft, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Das Amtsgericht Jever im Landkreis Friesland hatte den Mann im November 2019 wegen Betrugs mit falschen Goldbarren und Goldmünzen zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt, wie der Sprecher des Landgerichts sagte. Dem Urteil zufolge verkaufte der Mann Plagiate über Internetportale. Da der Mann gegen das Urteil erfolgreich Berufung einlegte, wurde es nicht rechtskräftig.

Da er erneut unechtes Gold zum Kauf angeboten haben soll, wurde ein Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr erlassen. Der Mann tauchte unter, die Ermittlungsbehörden fahndeten nach ihm. Nun kam er in Begleitung seiner Rechtsanwälte zum Landgericht. Das Berufungsverfahren soll am 29. März beginnen. Der Prozess wird klären, ob er schuldig oder unschuldig ist.

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