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Niedersachsen & Bremen Nach Gegenwind: Büromöbel-Firma fm macht mehr Geschäft

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch.

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Bösel (dpa/lni) - Nach starkem Gegenwind in Corona-Zeiten hat sich der Büromöbel-Hersteller fm wieder berappelt und deutlich mehr Geschäft gemacht. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz um acht Prozent auf gut 70 Millionen Euro Umsatz gestiegen, teilte die Firma aus Bösel (Kreis Cloppenburg) auf Anfrage mit. 2020 waren die Erlöse um 5,9 Prozent abgesackt. Das Kürzel fm steht für den Firmengründer und früheren Inhaber Franz Meyer. fm hat 300 Beschäftigte, ein österreichisches Schwesterunternehmen hat weitere 100. Der Umsatz bezieht sich auf beide Firmen, zum Gewinn gab es keine Angaben. Dieses Jahr rechnet fm mit weiter anziehenden Geschäften.

Die niedersächsische Firma entwickelte sich deutlich besser als der Markt, wie Zahlen des Industrieverbands Büro und Arbeitswelt (IBA) zeigen. In Deutschland sind rund 80 Unternehmen ansässig, die sich komplett oder im Wesentlichen auf die Herstellung von Büromobiliar spezialisiert haben. 13.700 Menschen arbeiten bei diesen Firmen, wie es beim IBA heißt. Hinzu kommen Unternehmen, die hauptsächlich Wohnmöbel und eher als Nebenstrang Bürostühle und Schreibtische herstellen.

Nach Corona-Beginn 2020 legten viele Firmenkunden ihre Aufträge auf Eis oder reduzierten sie stark. Später gingen wieder mehr Order ein. Die Branche profitiert vom Homeoffice: Für die Arbeit daheim haben sich viele Menschen ergonomische Drehstühle oder höhenverstellbare Schreibtische angeschafft, oder sie bekommen diese vom Arbeitgeber gestellt.

Quelle: dpa

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