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Niedersachsen & Bremen Nach tödlichem Messerangriff: Tatverdächtiger in U-Haft

Ein Streifenwagen steht mit Blaulicht auf einer Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Bad Zwischenahn (dpa/lni) - Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 31-Jährigen in Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) befindet sich der 42-jährige, am Tatort festgenommene Mann in Untersuchungshaft. Ein zweiter mutmaßlich an der Tat beteiligter und bislang gesuchter Mann meldete sich am Ostersonntag freiwillig bei der Polizei, wie die Beamten am Dienstag mitteilten. Demnach durfte der 36-Jährige die Dienststelle nach seiner Vernehmung wieder verlassen. "Unklar ist derzeit noch, in welchem Zusammenhang der Mann mit der Tat steht", hieß es. Beide Männer haben die syrische Staatsangehörigkeit.

In der Nacht zum vergangenen Freitag waren Polizei und Rettungskräfte wegen eines Verkehrsunfalls und eines Streits zwischen drei Menschen gerufen worden. Am Tatort fanden sie in einem Auto einen tödlich verletzten Mann aus dem Irak. Die Beamten nahmen den 42-Jährigen und dessen 28 Jahre alte Ehefrau am Tatort vorläufig fest. Bei dem Mann fanden sie ein Taschenmesser. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelte, war zunächst unklar. Da Zeugen von einer dritten Person berichteten, suchte die Polizei unter anderem mit einem Hubschrauber und einem Hund nach dem 36-Jährigen, der sich nun gestellt hat.

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