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Niedersachsen & Bremen Niedersachsen will Bauantragsverfahren digitalisieren

Olaf Lies (SPD), Umweltminister von Niedersachsen, spricht. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild

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Hannover (dpa/lni) - Jeder, der einen Bauantrag stellen will, soll dies in Niedersachsen künftig vom heimischen Computer aus tun können. Das sieht der Änderungsentwurf der Niedersächsischen Bauordnung vor, dem die Landesregierung am Dienstag zustimmte. "Ziel ist es, dass demnächst jeder seine Baugenehmigung bequem, komplett digital und von überall beantragen kann. Diese Änderungen in der Niedersächsischen Bauordnung sind ein echter Meilenstein bei der Digitalisierung von Verwaltungsverfahren", sagte Bauminister Olaf Lies (SPD).

Zahlreiche Verbände haben nun sechs Wochen lang Zeit, ihre Auffassung über den Entwurf dem Bauministerium mitzuteilen. Angestrebt wird den Angaben zufolge, dass die Änderungen gemeinsam mit der Niedersächsischen Bauvorlagenverordnung am 1. Januar 2022 in Kraft treten können. Auch das Arbeiten in den Behörden werde sich ändern und schneller werden, betonte Lies. Künftig werde das parallele Abarbeiten von Anträgen innerhalb der Ämter die Regel werden. Das bedeute, dass die Anträge nicht mehr nacheinander in Reihe abgearbeitet werden müssten.

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