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Niedersachsen & Bremen Nordduell vor Fans: Braunschweig will Fehlstart verhindern

Braunschweigs Danilo Wiebe spielt den Ball. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archiv

(Foto: Stefan Puchner/dpa/Archiv)

Braunschweig (dpa/lni) - Pünktlich zum ersten Zweitliga-Heimspiel seit fast zweieinhalb Jahren darf Eintracht Braunschweig auch wieder mehr als 500 Zuschauer in sein Stadion lassen. Zum Nordduell mit Holstein Kiel erwartet der Aufsteiger am Samstag (13.00 Uhr/Sky) rund 3500 Fans. "Wir sind froh über jeden einzelnen Fan, der morgen ins Stadion kommen kann", sagte Neuzugang Jannis Nikolaou am Freitag. "Schon die 500 Zuschauer, die beim Pokalspiel gegen Hertha BSC erlaubt waren, haben uns einen Push gegeben."

Der 5:4-Erfolg gegen die Berliner ist aber zumindest sportlich längst Vergangenheit. Gegen Kiel geht es am Samstag darum, nach der 0:2-Niederlage beim 1. FC Heidenheim einen Fehlstart in die neue Zweitliga-Saison zu vermeiden. "Wir müssen zusehen, dass wir gegen Kiel etwas Zählbares auf die Anzeigetafel kriegen", sagte Trainer Daniel Meyer bei derselben Pressekonferenz. "Die Jungs haben gegen Heidenheim aber gesehen, dass sie in der 2. Liga mithalten können."

Obwohl bis auf den am Ellenbogen verletzten Patrick Kammerbauer alle Spieler des 28-Mann-Kaders zur Verfügung stehen, will Meyer keine großen Veränderungen an seiner Anfangsformation vornehmen. "Wir wollen in der aktuellen Phase maximale Stabilität haben, also werden wir nicht wild tauschen", sagte der Coach. Mit Holstein Kiel hat der gesamte Verein zudem noch eine Rechnung offen: Durch eine 2:6-Niederlage bei diesem Gegner musste die Eintracht nach dem letzten Spieltag der Saison 2017/18 in die 3. Liga absteigen.

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