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Niedersachsen & Bremen Obduktion: Schwangere Frau an Stichverletzungen gestorben

Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschaltet. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

(Foto: David Inderlied/dpa/Illustration)

Lüneburg (dpa/lni) - Stichverletzungen sollen für den Tod der hochschwangeren Frau in Lüneburg todesursächlich gewesen sein. Dies habe die Obduktion am Wochenende ergeben, sagte Staatsanwalt Jan Christoph Hillmer am Montag. Das schriftliche Ergebnis liege allerdings noch nicht vor. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat am Freitag dauerten noch an.

Gegen den 37 Jahre alten Lebensgefährten war Haftbefehl wegen Totschlags in Tateinheit mit Schwangerschaftsabbruch erlassen worden. Der Mann aus Tunesien steht im Verdacht, seine Frau in einem Mehrfamilienhaus in Lüneburg erstochen zu haben. Zu den Hintergründen der Tat nennen die Behörden weiter keine Einzelheiten. Ersten Angaben zufolge gingen die Ermittler von einem Beziehungsdelikt aus.

Laut Polizei hatte der Lebensgefährte zunächst angegeben, selbst die 36-Jährige am Freitag leblos in der Wohnung entdeckt zu haben. Er verständigte die Nachbarn, die die Polizei alarmierten. Die Frau, ebenfalls aus Tunesien, erlitt die Stichverletzungen den Ermittlungen zufolge in den Morgenstunden in der Wohnung. Das mögliche Tatwerkzeug, ein Messer, wurde in der Wohnung sichergestellt.

© dpa-infocom, dpa:211018-99-638354/2

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