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Niedersachsen & Bremen Öffentlichkeit soll bei Asse-Rückholung eingebunden sein

(Foto: Ole Spata/dpa/Archivbild)

Zur Bergung des Atommülls aus dem Bergwerk Asse will die zuständige Gesellschaft mit den Bürgern vor allem in der betroffenen Region im Gespräch bleiben. Es gibt Möglichkeiten, sich in die komplexe Planung einzubringen.

Peine (dpa/lni) - Die für die Räumung des Atommülllagers Asse zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will heute über die Beteiligung der Öffentlichkeit informieren. Schwerpunkt des ersten Antragskomplexes für die Genehmigungen sei der Bau einer neuen Schachtröhre für den geplanten Rückholungsschacht Asse 5 sowie die Anbindung an das Bestandsbergwerk, teilte die BGE dazu mit. In dem maroden ehemaligen Bergwerk Asse bei Remlingen im Landkreis Wolfenbüttel liegen in 13 Kammern rund 126 000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen.

Im Gespräch mit den Bewohnern rund um die Asse gebe es die Möglichkeit, verschiedene Alternativen für Teilprojekte genauer zu betrachten, hieß es. Dabei geht es laut BGE um anfallende Gesteinsmassen und um notwendige Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Naturschutz. Die BGE könne in der Planung auf Anregungen aus der Öffentlichkeit eingehen und sie auch umsetzen, sollten die Vorschläge genehmigungsfähig sein. Die Bundesgesellschaft mit Sitz in Peine ist für den gesetzlichen Auftrag zuständig, die Asse unverzüglich stillzulegen. Zuletzt hieß es, dass eine Rückholung 2033 starten könnte.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-594295/2

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