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Niedersachsen & Bremen Oldenburg und Hameln vorne beim Einsatz von Recyclingpapier

Svenja Schulze (SPD), Bundesumweltministerin, äußert sich auf einer Pressekonferenz im Bundesministerium. Foto: Arne Immanuel Bänsch/dpa

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Berlin/Hannover (dpa/lni) - In einem bundesweiten Wettbewerb für das Umsteuern auf Recyclingpapier haben niedersächsische Städte gut abgeschnitten. Oldenburg wurde als recyclingpapierfreundlichste Stadt 2019 ausgezeichnet vor Bottrop (Nordrhein-Westfalen). Hameln kam auf Platz drei. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) zeichnete am Dienstag in Berlin Kommunen und Hochschulen aus, die in Sachen umweltfreundliches Papier besonders vorbildlich sind.

Die Auszeichnungen stützen sich auf die Erhebung Papieratlas 2019 der Initiative Pro Recyclingpapier. Daran beteiligten sich 180 Groß- und Mittelstädte, Landkreise und Hochschulen. Gewertet wurde der Einsatz von Umweltpapier mit dem staatlichen Gütesiegel Blauer Engel.

Im Hochschulwettbewerb errang die Universität Hildesheim den vierten Platz. Die Uni Osnabrück, die seit Jahren Spitzenplätze erzielt, wurde als Mehrfachsiegerin geehrt auf dem zweiten Platz hinter Tübingen. Bei den Landkreisen kam die Region Hannover auf den zehnten Platz, der Sieg ging an den Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen).

Gewürdigt wurden auch Stadtoberhäupter, die nur auf Recyclingpapier schreiben. Dazu zählten Andreas Bovenschulte (Bremen), Melf Grantz (Bremerhaven), Rolf-Georg Köhler (Göttingen) und Jürgen Krogmann (Oldenburg). Bei den Landräten waren Matthias Groote (Kreis Leer) und Manfred Nahrstedt (Kreis Lüneburg) vertreten.

Papieratlas 2019 - Kommunen

Papieratlas 2019 - Hochschulen

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