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Niedersachsen & Bremen Osnabrück feiert 3:2: "Riesenkompliment" von Feldhoff

Christian Santos spielt den Ball. Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild)

Der VfL Osnabrück hat den Klassenerhalt wieder in der eigenen Hand. Die Lila-Weißen besiegen den Hamburger SV mit einer leidenschaftlichen Leistung 3:2. Vor dem Stadion wird die Mannschaft frenetisch angefeuert.

Osnabrück (dpa/lni) - Die Osnabrücker Spieler jubelten im Kreis, dann eilten sie hinter die Fankurve und feierten mit ihren vor dem Stadion wartenden Fans. Der VfL hat den Hamburger SV am Sonntag mit 3:2 (1:1) bezwungen und damit einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf geschafft. "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft", sagte Trainer Markus Feldhoff. "Ich freue mich, dass die Jungs, bei dem was sie investiert haben, heute auch gewonnen haben." Osnabrück verbesserte sich in der Tabelle vom vorletzten Rang auf den Relegationsplatz und hat den Klassenverbleib nun wieder selbst in der Hand.

Christian Santos in der 34. Minute, Maurice Multhaup (61.) und Marc Heider (84.) erzielten die Tore für die Gastgeber an der Bremer Brücke. Robin Meißner (37.) und Tim Leibold (82.) glichen zwischenzeitlich für den HSV aus.

"Für mich ist es ein hochverdienter Sieg", sagte Feldhoff. Sein Hamburger Kollege, Interimscoach Horst Hrubesch, meinte: "Glückwunsch nach Osnabrück. Sie haben uns gezeigt, wie man so ein Spiel angehen muss."

Vor dem Stadion hatten sich schon vor der Begegnung Fans der Gastgeber versammelt. Sie peitschten ihre Mannschaft gut hörbar während der 90 Minuten nach vorne. "Es ist extrem positiv gewesen", sagte Feldhoff und sprach von einem "wichtigen Bestandteil".

Die Osnabrücker nahmen den Kampf eindrucksvoll an und waren gegen den Favoriten von Beginn an gut im Spiel. Die erste richtig gute Torchance hatte allerdings der HSV: Top-Torjäger Simon Terodde scheiterte aus kurzer Distanz jedoch an Osnabrücks Torwart Philipp Kühn (23.).

In einer ausgeglichenen Partie sorgte Santos dann zunächst per Kopf für die Führung der Gastgeber, ehe Meißner nur drei Minuten später mit einem Flachschuss ausglich. Kurz darauf streifte ein Versuch des HSV-Torschützen den Pfosten (40.).

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Osnabrück machte jedoch mehr aus seinen Chancen. Multhaup verwertete einen schnellen Gegenangriff zum 2:1. Auf der anderen Seite war Kühn mit starken Paraden bei mehreren HSV-Chancen zur Stelle. Und dennoch gelang Leibold in der Schlussphase der Ausgleich - ehe Heider den Schlusspunkt setzte.

Am kommenden Sonntag spielt der VfL bei Erzgebirge Aue. Der Vorsprung auf Eintracht Braunschweig auf Rang 17 beträgt zwei Punkte. Der SV Sandhausen auf dem 15. Platz hat einen Zähler mehr als Osnabrück, Regensburg liegt zwei Punkte vor den Niedersachsen.

© dpa-infocom, dpa:210516-99-621624/3

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