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Niedersachsen & Bremen Polizei entwarnt nach angeblichem Bombenfund in Klinik

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand.

(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolb)

Königslutter (dpa/lni) - Eine im Klinikum Königslutter gefundene angebliche Bombe hat sich als Attrappe herausgestellt. Damit hätten Personal und Patienten in das zuvor geräumte Gebäude zurückkehren können, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Verletzt wurde niemand. Ein 40 Jahre alter Tatverdächtiger aus Wolfenbüttel wurde festgenommen, der psychisch kranke Mann wurde mit einem "schweren Krankheitsbild" in eine Fachklinik eingewiesen, wie der Sprecher sagte.

Die Beamten fanden und durchsuchten nach Angaben des Sprechers auch einen Rucksack und ein Auto, die dem mutmaßlichen Täter gehören. Gefährliche Gegenstände seien nicht gefunden worden, sagte er. Die angebliche Bombe war in einem Fahrstuhl deponiert worden, mehrere Stationen der psychiatrischen Klinik im Landkreis Helmstedt wurden zwischenzeitlich sicherheitshalber geräumt. Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt.

Für Belegschaft und Patienten der Klinik habe keine Gefahr bestanden, sagte der Einsatzleiter der Polizei. Nach Angaben des Landkreises Helmstedt waren 201 Patienten in der Klinik, davon seien 100 besonders betreuungsbedürftig.

Quelle: dpa

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