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Niedersachsen & Bremen Prozess gegen Flüchtling wegen Terrorwerbung fortgesetzt

Justitia mit Holzhammer und Aktenstapel. Foto: Volker Hartmann/dpa

(Foto: Volker Hartmann/dpa)

Celle (dpa/lni) - Der Prozess gegen einen Flüchtling aus Syrien, der sich wegen Terrorwerbung vor Gericht verantworten muss, ist am Montag in Celle fortgesetzt worden. Zunächst waren auch die Plädoyers erwartet worden, sie werden nun aber erst in der kommenden Woche gehalten.

Der zuletzt in Stelle im Kreis Harburg lebende Angeklagte soll Propagandamaterial des sogenannten Islamischen Staates im Internet veröffentlicht haben. Damit soll der 33-Jährige Mitglieder und Unterstützer für die Terrororganisation geworben und zu Anschlägen und Terrorakten aufgerufen haben. Der Mann hatte sich beim Prozessauftakt im Oberlandesgericht Celle nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Der staatenlose Palästinenser, der in einem Flüchtlingslager bei Damaskus geboren wurde, kam über Ägypten, das Mittelmeer und Italien nach Deutschland. Schließlich wurde das Hamburger Landesamt für Verfassungsschutz auf seine Internetaktivitäten aufmerksam.

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