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Niedersachsen & Bremen Regionale Gasversorger ändern Preise wegen Umlage

Ein Gaszähler in einem privaten Haushalt.

(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Hannover (dpa/lni) - Auch in Niedersachsen und Bremen bereiten sich die Energieversorger darauf vor, die vom Bund beschlossene Umlage zur Rettung der Gasimporteure zu erheben. Die SWB AG in Bremen hebt den Gaspreis in der Grundversorgung deswegen zum 1. Oktober von 8,9 auf 11,78 Cent pro Kilowattstunde an. Eine SWB-Sprecherin sagte, die entsprechenden Anschreiben und E-Mails an die Kunden würden schon seit Montag versendet. Die notwendigen Preisänderungsanzeigen in den Tageszeitungen seien am Donnerstag erschienen. Betroffen sind bei SWB demnach rund 140.000 Verträge.

Das Unternehmen Enercity aus Hannover kündigte ebenfalls an, die Umlage schon zum 1. Oktober in den neuen Preis einfließen zu lassen. Die entsprechende Information in den Regionalmedien sollte am Freitag erfolgen. Enercity betonte darüber hinaus, auch die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigte Mehrwertsteuersenkung auf Erdgas zum 1. Oktober an die Kunden weitergegeben zu wollen.

Der Energieversorger EWE aus Oldenburg erhebt die Gasumlage hingegen erst vom 1. November an von seinen rund 700.000 Erdgas-Kunden. Der für Oktober zu entrichtende Anteil der Umlage werde auf die übrigen beiden Monate des Quartals verteilt, erklärte ein Sprecher. Die Kunden würden fristgerecht darüber informiert.

Die Umlage bedeutet für Gaskunden eine erhebliche finanzielle Belastung. Allerdings kündigte Bundeskanzler Scholz an, im Gegenzug die Mehrwertsteuer auf Erdgas für die Dauer der bis Frühjahr 2024 geltenden Umlage von 19 auf 7 Prozent zu senken.

Quelle: dpa

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