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Niedersachsen & Bremen Schreckschusswaffe, Tischbein und Eisenstange: Streit

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild/Archivbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild/Archivbild)

Braunschweig (dpa/lni) - Nachdem er mit einer Schreckschusswaffe hantierte, ist ein 20-Jähriger von einer Gruppe mit einem Tischbein und einer Eisenstange am Kopf verletzt worden. Der junge Mann sei am Samstagnachmittag in der Braunschweiger Weststadt mit einem E-Scooter unterwegs gewesen, als eine Gruppe von vier bis fünf Bekannten begann, ihn mit einem Auto zu verfolgen, teilte die Polizei mit. Als die Verfolger ihn stellten, habe er nach bisherigen Erkenntnissen die Schreckschusswaffe gezogen und einmal abgefeuert. Dabei wurde niemand verletzt. Daraufhin attackierten ihn einige der Bekannten mit den Gegenständen.

Der Mann flüchtete den Angaben nach in einen Supermarkt. Er rief um Hilfe und warf seine Pistole in den Kassenbereich. Die Gruppe folgte ihm und schlug laut Ermittlern erneut auf ihn ein. Kurz darauf trafen die ersten Streifenwagen ein. Der Verfolgte und ein Mitglied der Gruppe, ein 31-jähriger Braunschweiger, wurden noch angetroffen. Der 21-Jährige erlitt Kopfverletzungen und kam in ein Klinikum. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und einem Verstoß gegen das Waffengesetz.

© dpa-infocom, dpa:210417-99-245544/2

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