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Niedersachsen & Bremen Seniorenheime: Organisation von Besuchen herausfordernd

Eine Frau hält in einem Altenheim die Hand einer Seniorin. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

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Hannover (dpa/lni) - Die Organisation von Besuchen in Senioren- und Pflegeheimen im Land ist nach Angaben der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen nach wie vor eine Herausforderung. "Wir brauchen weiterhin eine gute Balance zwischen dem notwendigen Schutz der Bewohner und des Personals und dem berechtigten Interesse, dass auch in den Pflegeheimen Besuche und ein möglichst normales Leben wieder möglich sind", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Hans-Joachim Lenke. Die Hygienekonzepte müssten dementsprechend gestaltet werden. Ausschlaggebend für die Art der Vorgaben und die Zahl der Besuchenden seien die örtlichen Gegebenheiten, erklärte Lenke, der auch Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen ist.

Die rund 2000 Alters- und Pflegeheime in Niedersachsen wurden hart von der Corona-Pandemie getroffen. Der Landesarbeitsgemeinschaft zufolge gab es zu Beginn der Pandemie und ab Herbst 2020 "erhebliche Infektionsausbrüche" in den Heimen. Zahlreiche Menschen starben. Inzwischen hat sich die Lage unter anderem durch Corona-Schutzimpfungen verbessert. "Das Infektionsgeschehen ist rückläufig", sagte Lenke. "Dies zeigt sich auch in den Einrichtungen. Allerdings treten punktuell noch Infektionen auf."

© dpa-infocom, dpa:210701-99-213446/2

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