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Niedersachsen & Bremen Städte- und Gemeindebund: "Mietpreisbremse schadet"

Eine 20 prozentige Mieterhöhung auf die Grundmiete wird auf einem Schreiben angekündigt. Foto: Jens Kalaene/Archivbild

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Hannover (dpa/lni) - Die Mietpreisbremse ist aus Sicht des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes kein wirksames Mittel für mehr bezahlbaren Wohnraum. "Sie schadet unter dem Strich mehr, als das sie hilft, da Investitionen im Umland großer Städte unterbleiben", sagte der Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek. "Wir brauchen Geld und Konzepte für eine bessere Mobilität und mehr Infrastruktur, besseres Breitband auf dem Land. Nur so entlasten wir die Großstädte und schaffen preiswerte Alternativen zum Wohnen." Gerade Flächenländer wie Niedersachsen müssten dieses Potenzial ausschöpfen, sagte Bullerdiek.

Die Bundesregierung hatte sich jüngst darauf verständigt, die Mietpreisbremse bis zum Jahr 2025 zu verlängern. Demnach darf die Miete bei neuen Verträgen in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt nicht mehr als zehn Prozent über der "ortsüblichen Vergleichsmiete" liegen.

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