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Niedersachsen & Bremen Stall-Sanierung: Polizeipferde kommen später zurück

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(Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild)

Hannover (dpa/lni) - Die Pferde der Polizeireiterstaffel aus Hannover kehren später als geplant an ihren Stammsitz zurück. Die Sanierung der 150 Jahre alten, denkmalgeschützten Stallungen in der Landeshauptstadt dauere länger als geplant - und werde auch teurer, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Mittwoch) unter Berufung auf die Polizeidirektion. Das liege an ungeplanten Bauarbeiten. Ursprünglich sollte die Sanierung bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein, nun werde Ende September angepeilt.

Unter anderem seien die gusseisernen Stützen der Ställe über die Jahre stärker in Mitleidenschaft gezogen worden als erwartet, sagte Polizeisprecher Michael Bertram der Zeitung. Statt anfangs eingeplanter Kosten von 1,55 Millionen Euro müsse das Budget "im sechsstelligen Bereich" angepasst werden. Grund seien gestiegene Löhne und Materialpreise, auch die große Nachfrage nach Handwerkern treibe die Preise in die Höhe.

Hintergrund für die Umbauarbeiten in Hannover sind Änderungen im Tierschutz. So müssen die Boxen größer werden. Polizeipferde kommen etwa bei Demonstrationen oder Fußballspielen zum Einsatz, aber auch im täglichen Polizeidienst. Sie sind besonders trainiert, so dass sie auch bei größeren Menschenmengen oder bei Knallgeräuschen ruhig bleiben.

Für die Dauer der Umbauarbeiten sind die 31 Dienstpferde, die 35 Polizeireiterinnen und Reiter sowie die anderen Beschäftigten auf das Landgestüt Celle umgezogen. Dennoch patrouilliert die Reiterstaffel weiterhin täglich in Hannover Streife - per Transporter geht es täglich in die Landeshauptstadt.

© dpa-infocom, dpa:210421-99-288483/2

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