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Niedersachsen & Bremen Sturmschäden nicht so schlimm wie vor zwei Jahren

Das Sturmtief

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Hannover (dpa/lni) - Orkantief "Sabine" hat in den Landeswäldern in Niedersachsen einen Schaden in mittlerer Größenordnung verursacht. Vor allem Fichten seien durch den Sturm abgeknickt worden, teilte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums in Hannover mit. Im Vergleich zu Sturm "Friederike" vor rund zwei Jahren sei "Sabine" für Niedersachsen eher glimpflich verlaufen, hieß es vom Ministerium.

Insgesamt wird davon ausgegangen, dass durch das Orkantief am vergangenen Wochenende 200 000 Festmeter Sturmholz aus den Landeswäldern abtransportiert werden müssen. Die meisten Schäden gab es im Harz in den Bereichen rund um Clausthal-Zellerfeld, Seesen und Osterode. Im Solling wird im Bereich des Forstamtes Neuhaus von rund 20 000 Festmetern Sturmholz ausgegangen. Im Flachland gab es nur geringe Schäden. Die Landesforsten rechnen damit, dass sie noch etliche Wochen mit dem Aufarbeiten der Schäden beschäftigt sein werden.

Auch am Sonntag wurde weiter vor dem Betreten der Wälder gewarnt. Schräg stehende Bäume und lose hängende Äste könnten jederzeit fallen. Das neue Sturmtief "Uta" sollte für Norddeutschland wieder Böen in Orkanstärke und starke Regenfällen mit sich bringen. Die Landesforsten warnen daher auch weiter.

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