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Niedersachsen & Bremen Trockenheit lässt Waldbrandgefahr in Niedersachsen steigen

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Hannover (dpa/lni) - Die anhaltende Trockenheit lässt in einigen Regionen Niedersachsens die Waldbrandgefahr steigen. Vor allem im Wendland und in der Lüneburger Heide sei das Risiko derzeit hoch, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit Blick auf den meteorologischen Waldbrandgefahrenindex.

Für Donnerstag listet der anhand verschiedener Parameter wie Niederschläge, Luft- und Bodenfeuchte berechnete Index mehrere Stationen mit der höchsten Gefahrenstufe 5 auf: Wendisch Evern, Soltau, Uelzen, Faßberg, Bergen, Wittingen-Vorhop und Celle (Stand: Mittwoch). Zum Freitag könnte sich die Lage laut DWD möglicherweise etwas entspannen.

Das Wendland und die Lüneburger Heide seien "klassische Waldbrandhochrisikogebiete", sagte der Sprecher der Niedersächsischen Landesforsten, Mathias Aßmann. Es habe in den vergangenen Wochen in Niedersachsen kleinere Waldbrände gegeben, die aber früh erkannt und schnell gelöscht worden seien. Zu Großbränden sei es bisher nicht gekommen.

Im Einsatz sind derzeit auch die beiden in Hildesheim und Lüneburg stationierten Cessna-Flugzeuge des Feuerwehr-Flugdienstes des Landesfeuerwehrverbandes. Ihre Aufgabe ist es, großflächige Gebiete Niedersachsens aus der Luft zu kontrollieren. Sie helfen dabei, Brände frühzeitig zu erkennen, diese an die zuständigen Feuerwehr- Einsatzleitstellen zu melden und die Einsatzkräfte zum Einsatzort zu führen.

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