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Niedersachsen & Bremen Umweltministerium will Dialog zum Wolfsmanagement

Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) spricht.

(Foto: Moritz Frankenberg/dpa/Archivbil)

Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer setzt in der Debatte um die Rückkehr des Wolfs auf einen regelmäßigen Austausch aller Betroffenen. Wichtig sei ein "offener, transparenter und am Ende vor allem zielführender Dialog zum Wolfsmanagement, zum Herdenschutz und zur Weidetierhaltung", teilte das Ministerium in Hannover mit. Dieser solle institutionalisiert und sachorientiert "mit allen interessierten Verbänden" geführt werden. Der "Nordwest-Zeitung" (Dienstag) sagte der Grünen-Politiker Meyer dazu: "Sowohl von Landwirtschafts- wie Umweltseite gibt es positive Signale und Bereitschaft zum Dialog, den wir unbelastet führen wollen."

Der Umgang mit dem Wolf ist immer wieder ein Streitthema. Während Landwirte unter Angriffen auf ihre Nutztiere leiden, verweisen Naturschützer auf den nach wie vor hohen Schutzstatus des Wolfes. In einem Brief an Abgeordnete des Europaparlaments hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der vergangenen Woche indes angekündigt, dass die EU-Kommission den aktuellen Schutzstatus des Wolfes prüfen wolle.

Von der Leyen ist bereits selbst von einem Wolfsangriff betroffen gewesen: Wie das niedersächsische Umweltministerium bestätigte, geht der Tod des Ponys Dolly, das der Kommissionspräsidentin gehörte, auf einen Wolfsriss zurück. Genetische Untersuchungen hätten gezeigt, dass es sich um den Wolf mit der Kennung GW950m handele, der bereits mehrere Nutztiere wie Schafe, Rinder und Pferde gerissen hat.

Quelle: dpa

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