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Niedersachsen & Bremen Unbekannte Wasserleiche in Stade: Todesursache war Explosion

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/Archivbild

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Stade (dpa/lni) - Eine vor rund einer Woche in der Elbe bei Abbenfleth (Stade) geborgene männliche Leiche gibt der Polizei Rätsel auf. Die Identität des etwa 1,90 Meter großen Mannes ist weiter ungeklärt, allerdings ergaben Ermittlungen und eine Obduktion inzwischen die Umstände und die Todesursache.

Nach Polizeiangaben von Montag begab sich der Mann etwa 50 Meter in das bei Ebbe flache Wasser. Dort habe es dann eine Zündung und Explosion eines vermutlich selbstgebauten Sprengsatzes gegeben, wobei der Mann ums Leben gekommen sei.

"Ob er sich so selbst das Leben genommen hat oder es sich dabei um einen Unglücksfall handelt, ist derzeit noch unklar", hieß in einer Pressemitteilung der Polizei. Die Leiche war am 10. August geborgen worden. Unklar ist auch, wie der Mann nach Abbenfleth, das zu Stade gehört, kam.

Pressemitteilung der Polizei

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