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Niedersachsen & Bremen Vechta geht als Außenseiter in die Playoffs

Vechtas Trainer Pedro Calles. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa)

Vechta/Oldenburg (dpa/lni) - Überraschungs-Aufsteiger Rasta Vechta startet als Außenseiter in die ersten Basketball-Playoffs der Clubgeschichte. Doch beim Liga-Neuling ist die Vorfreude vor dem ersten von fünf möglichen Viertelfinale-Begegnungen am Sonntag (18.30 Uhr) gegen den früheren Serienmeister Brose Bamberg deutlich getrübt worden. Mit Seth Hinrichs, Clint Chapman und Tyrone Nash werden drei Leistungsträger gegen die Franken nicht mitwirken können.

"Wir haben aufgrund des Fehlens von gleich drei Big Men eine außergewöhnliche Situation", erklärte Vechtas spanischer Trainer Pedro Calles, der BBL-Trainer des Jahres. Doch aufgeben werden die Niedersachsen nach der überzeugenden Hauptrunde mit dem vierten Rang nicht. Vechta setzt vor allem auf den Heimvorteil. "Jeder im Rasta Dome sollte all das sehr genießen und so abgehen, dass unsere Arena zum Tollhaus wird", forderte Geschäftsführer Stefan Niemeyer.

Größere Ambitionen haben die EWE Baskets Oldenburg. Das Team von Mladen Drijencic beendete die reguläre Saison auf Platz zwei und gilt als Herausforderer von Bayern München. Vor dem ersten Spiel gegen die Telekom Baskets Bonn am Sonntag (15.00 Uhr) gibt sich der Meister von 2009 selbstbewusst. "Der erste Schritt ist gemacht, jetzt soll der zweite Schritt folgen", sagte Geschäftsführer Hermann Schüller.

Mit Rashid Mahalbasic, Club-Legende Rickey Paulding und dem wertvollsten Spieler der Saison, Will Cummings, verfügen die Oldenburger über Akteure, die ein Spiel entscheiden können. "Die ganze Mannschaft treibt ein Ziel an, wir wollen alle gewinnen", betonte Kapitän Paulding.

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