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Niedersachsen & Bremen Verbraucherzentrale und DGB: Gas und Strom nicht abdrehen

Eine Frau dreht an einem Heizungsthermostat.

(Foto: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild)

Bremen (dpa/lni) - Verbraucherzentrale und Gewerkschaften in Bremen fordern, Gas und Strom nicht abzustellen, auch wenn Menschen ihre Rechnung nicht bezahlen können. "Bei einer Energiekostenrechnung kommen die Preiserhöhungen erst circa ein halbes oder ganzes Jahr später zum Tragen und wiegen die Menschen in falscher Sicherheit", hieß am Dienstag von der Verbraucherzentrale und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) der Region Bremen-Elbe-Weser. Die Zahl der Energiesperren aufgrund von Finanzierungsengpässen werde steigen und weit über Einzelfälle hinausgehen.

Gefordert wird deshalb, dass der Bremer Senat den bestehenden Härtefallfonds des Zwei-Städte-Staats bekannter macht und gegebenenfalls mit mehr Geld ausstattet. Mit der Vermögensreserve können Menschen einmalig unterstützt werden, die vor einer Energiesperre stehen.

Quelle: dpa

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