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Niedersachsen & Bremen Verkauf von Dopingmitteln und Medikamenten: Prozessbeginn

Eine Figur der Justitia. Foto: picture alliance/dpa/Symbolbild

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Hannover (dpa/lni) - Zwei Inhaber einer Firma für Nahrungsergänzungsmittel sollen im Internet verschreibungspflichtige Medikamente und verbotene Dopingmittel verkauft haben. Die Männer müssen sich seit Donnerstag vor dem Landgericht Hannover verantworten. Die Anklage legt ihnen Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz und das Anti-Doping-Gesetz zur Last. Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklage verlesen.

Die Ware sollen die 39 und 36 Jahre alten Firmen-Inhaber vorher in größeren Mengen aus den Niederlanden und aus Großbritannien bezogen haben. Zwischen Juni 2014 und April 2018 sollen sie damit insgesamt 360 000 Euro verdient haben. Im April 2018 wurden die Räume ihrer Firma durchsucht. Die Ermittler fanden rund 340 000 Tabletten, Dopingmittel in Form von 11 Kilogramm Pulver und 1 Liter Flüssigkeit sowie 170 000 Kapseln und 100 Kilogramm Pulver an verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Alles wurde beschlagnahmt. (Az.: 33 KLs 29/19)

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