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Niedersachsen & Bremen Verletzte nach Kohlenmonoxid-Austritt in Osnabrück

Ein Rettungswagen der Feuerwehr Hannover fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt.

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbol)

Osnabrück (dpa/lni) - Nach dem Austritt von Kohlenmonoxid in einem Wohnhaus in Osnabrück am Sonntagabend sind insgesamt 19 Bewohnerinnen und Bewohner medizinisch untersucht worden. Eine 34-jährige Frau und ein 12-jähriges Kind wurden ins Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen sagte. Als verletzt gemeldet wurden demnach zudem zwei Rettungshelfer.

Die Kohlenmonoxid-Konzentration wurde entdeckt, weil ein vier Jahre altes Kind kurz bewusstlos wurde. Als die Rettungskräfte eintrafen, schlug deren Kohlenmonoxid-Warner aus. Dem Kind ging es schnell besser, nachdem es frische Luft bekam, das Haus wurde vorübergehend evakuiert. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Nach den bisherigen Erkenntnissen hat ein technischer Defekt an einer Gastherme für den Kohlenmonoxid-Austritt gesorgt.

Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas. Wird es eingeatmet, blockiert es die Aufnahme von Sauerstoff im Blut. So entsteht Sauerstoffmangel im Gewebe, was zu Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Ohrensausen, Bewusstlosigkeit, Atemlähmung und zum Tod führen kann.

Quelle: dpa

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