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Niedersachsen & Bremen Verschneite Ausflugsziele melden deutlich entspanntere Lage

Eine Familie geht an einer verschneiten Straße spazieren. Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild

(Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild)

Angekündigtes Winterwetter im Harz und anderen Ausflugsregionen löste bei den Verantwortlichen erneut die Sorge vor zu vielen Besuchern aus. Der Start ins Wochenende bestätigte die Befürchtungen zunächst aber nicht.

Goslar/Holzminden (dpa/lni) - Nach starkem Besucherandrang und zum Teil chaotischen Zuständen ist der Start ins Wochenende in vielen niedersächsischen Ausflugsregionen entspannter verlaufen. "Es blieb ruhig mit nur einigen wenigen Parkverstößen", sagte ein Sprecher des Polizeikommissariats Oberharz am Samstag.

Am Freitag wurde allerdings ein Mann bei einem Schlittenunfall auf dem Rodelhang in Wildemann schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, wie die Polizei Goslar am Samstag mitteilte.

Nach Einschätzung eines Polizeisprechers aus Holzminden zeigte das verlängerte Rodelverbot für die größten und am stärksten besuchten Hänge Wirkung. "Es war zwar ein bisschen los, an das Abstandsgebot und das untersagte Rodeln wurde sich aber gehalten", fasste der Sprecher am Samstagnachmittag zusammen.

Auch im Ostharz gab es laut Polizei am Samstag keine größeren Besucherströme in die Natur. Die Lage sei total entspannt, sagte ein Sprecher in Halberstadt. Am Vormittag habe es etwas Anreiseverkehr gegeben, dorthin, wo Schnee liege, etwa in Richtung Brocken. Ansonsten seien vereinzelt Spaziergänger unterwegs gewesen - entsprechend der Corona-Regeln aber auf Abstand, sagte der Polizeisprecher.

Angesichts des weiter winterlichen Wetters hatten sich Polizei und Ordnungskräfte im Harz mit einem Großaufgebot für einen möglichen Besucherandrang am Samstag und Sonntag gewappnet. Nach den Erfahrungen vom vergangenen Wochenende habe man hinsichtlich der Maskenpflicht auf den Rodelhängen nachgebessert, teilte der Landkreis Goslar mit. Die Hänge, auf denen diese Pflicht gilt, seien nun konkret in der Allgemeinverfügung aufgelistet.

Der Landkreis Holzminden hatte das Rodelverbot für die beliebtesten Hänge etwa im Solling aufgrund der Corona-Pandemie und der anhaltend kalten Witterung bis Ende Januar verlängert. Rodeln ist verboten, Ski-Langlauf oder das Hinterherziehen eines Schlittens dagegen erlaubt.

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