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Niedersachsen & Bremen Viehhändler vor Gericht: Verkauf von Kälbern an Jugendliche

Eine Figur

(Foto: picture alliance / dpa/Archiv)

Konstanz (dpa/lni) - Nach dem Verkauf von rund 40 Kälbern an einen Jugendlichen muss sich seit Donnerstag ein Viehhändler aus Niedersachsen in Konstanz vor Gericht verantworten. Dem 49-Jährigen aus der Lüneburger Heide werde ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Der Jugendliche hatte die Kälber im Internet bestellt. Sie waren im vergangenen November mit einem Transport auf einen leerstehenden Hof nahe Konstanz geliefert worden. Zeugen waren auf die Tiere aufmerksam geworden, die ohne Wasser, Milch und Futter untergebracht waren. Die meisten Kälber starben. Die überlebenden Tiere kamen durch eine Spendenaktion auf einem Pensionshof im Kreis Sigmaringen unter.

Der Spediteur und der Fahrer des Transports hätten eine Geldstrafe akzeptiert, sagte der Sprecher des Amtsgerichts weiter. Der Viehhändler hatte jedoch Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt. Gegen den damals 17-jährigen Käufer wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen ebenfalls Anklage erhoben.

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