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Niedersachsen & Bremen Vor der Wahl: Krankenhausvertreter fordern Entlastung

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Hannover (dpa/lni) - Per Resolution haben Betriebs- und Personalräte von fast 50 niedersächsischen Krankenhäusern gefordert, das Klinikpersonal zu entlasten und die Investitionsförderung zu erhöhen. Demnach solle mehr Personal für Entlastung sorgen, die Investitionsförderung sollte in einem ersten Schritt auf mindestens 250 Millionen Euro erhöht und Kostensteigerungen bei Investitionen wegen steigender Preise übernommen werden, forderten die Interessenvertreter und die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag von einer künftigen niedersächsischen Landesregierung. In dem Bundesland wird am 9. Oktober gewählt.

Außerdem forderten sie, die tatsächlichen Pflegepersonalkosten voll zu erstatten, zudem solle eine bedarfsgerechte Vergütung die Fallpauschalen in der Krankenhausfinanzierung ersetzen. Freiräume für die qualifizierte Ausbildung sollten geschaffen, bedarfsgerechte Personalstandards eingeführt werden. Sollten Personalstandards nicht eingehalten werden, solle es klare Sanktionen für Krankenhäuser und Ausgleichsregelungen für die Beschäftigten geben. Nicht möglich sein sollten Krankenhausschließungen aus rein finanziellen Gründen.

"Die Krankenhaus-Beschäftigten schlagen Alarm - und dies zu Recht", sagte Verdi-Landesleiter Detlef Ahting. "Es bedarf dringend einer spürbaren Entlastung der Pflegekräfte, sonst droht die weitere Flucht aus dem Beruf." Auch müssten die Krankenhäuser finanziell besser ausgestattet und von "Kosten- und Wettbewerbsdruck endlich befreit werden".

Unter den beteiligten Krankenhäusern sind den Angaben zufolge etwa die Universitätskliniken Hannover und Göttingen sowie große kommunale Häuser in Hannover, Braunschweig und Oldenburg.

Quelle: dpa

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