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Niedersachsen & Bremen Weil besucht Meyer-Werft in Papenburg

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, schaut in die Runde. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Papenburg (dpa/lni) - Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich über die Lage des von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Kreuzfahrtschiffbauers Meyer-Werft informiert. Die Werft sei "ein besonders wichtiges Unternehmen, nicht nur für die Region, sondern für ganz Niedersachsen", sagte er nach dem Besuch in Papenburg im Emsland am Donnerstag.

"Die Landesregierung hat größtes Interesse daran, dass wir gemeinsam durch diese schwierige Zeit kommen, und unterstützt deswegen aktiv das Unternehmen", sagte Weil. Er äußerte sich allerdings nicht konkret zu Landeshilfen. Dazu gibt es in Hannover auch einen Runden Tisch unter Leitung von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU).

Weil die Kreuzfahrtbranche in der Corona-Pandemie stillsteht, und die ersten Schiffe nur langsam wieder auf Fahrt gehen, werden neue Ozeanriesen nicht gebraucht. Die Meyer-Werft bemüht sich in Absprache mit den Reedereien, ihr Bauprogramm zu strecken. Dabei ist klar, dass die familiengeführte Firma in den kommenden Jahren 1,5 Milliarden Euro einsparen muss. Ein Jobbau unter der mehr als 3600 Menschen zählenden Stammbelegschaft gilt als unvermeidlich.

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