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Niedersachsen & Bremen Weitere Fälle von Geflügelpest im Kreis Emsland

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Lorup (dpa/lni) - Die hochansteckende Geflügelpest ist in Niedersachsen nicht in den Griff zu bekommen. Am Donnerstag wurden drei weitere Ausbrüche in einer Putenhaltung mit insgesamt knapp 20 000 Tieren in der Gemeinde Lorup im Landkreis Emsland bestätigt. Die Tiere werden getötet. Der Erreger gilt für Menschen als ungefährlich. Gefürchtet wird vor allem der hohe wirtschaftliche Schaden.

Im Umkreis von drei Kilometern wurde vom 1. Mai an ein Sperrbezirk und im Radius von zehn Kilometern ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Dieser Bereich wird nun erweitert. Im Sperrbezirk seien weiterhin 59 gewerbliche Betriebe mit etwa 1,53 Millionen Geflügel sowie 27 Hobbybetriebe mit rund 815 Stück Geflügel betroffen. Im Beobachtungsgebiet befinden sich 131 gewerbliche Betriebe mit rund 3,9 Millionen Stück Geflügel und 185 Hobbyhaltungen mit über 3000 Stück Geflügel, wie es in der Mitteilung weiter hieß. Jeglicher Transport von lebendem Geflügel und Eiern ist verboten.

In den vergangenen Monaten gab es in Niedersachsen zahlreiche Ausbrüche in Geflügel-Mastbetrieben. Im März teilte das Landwirtschaftsministerium mit, dass bislang rund eine Million Tiere betroffen seien. Im Emsland und anderen Landkreisen herrscht Stallpflicht für Geflügel. Im Landkreis Nienburg dagegen kann Geflügel vom 1. Mai an wieder im Freien gehalten werden.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-496414/2

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