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Niedersachsen & Bremen Wohngeldberechtigte auf den Inseln bekommen höhere Zuschüsse

Olaf Lies (SPD), Bauminister von Niedersachsen. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

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Hannover (dpa/lni) - Nach einer Entscheidung des Bundesrats können Wohngeldberechtigte auf den Ostfriesischen Inseln voraussichtlich ab August mit höheren Zuschüssen rechnen. Dies teilte Niedersachsens Bau-Ministerium am Freitag mit. "Aber auch Haushalte auf den Inseln mit niedrigem Einkommen, die bisher keinen Anspruch auf Wohngeld hatten, sollten sich erneut von der zuständigen Wohngeldbehörde beraten lassen", hieß es. "In der aktuellen Corona-Krise, die für viele Menschen vor allem finanziell ganz besonders belastend ist, zeigt sich, dass Wohngeld eine wirksame Maßnahme zur Entlastung bei den Mietkosten sein kann", sagte Bauminister Olaf Lies (SPD).

Der Mitteilung zufolge hat der Bundesrat am Freitag einer Erhöhung der Wohngeld-Mietenstufe auf den Inseln ohne Festlandanschluss zugestimmt. "Dies ist eine gute Nachricht für alle Wohngeldempfangenden auf dem Ostfriesischen Inseln", so Lies. "Damit erfüllt der Bund endlich eine Forderung, die wir als Niedersachsen seit Jahren immer wieder gestellt haben." Das Ministerium verwies darauf, dass das Mietenniveau auf den Ostfriesischen Inseln deutlich höher liegt als in den zugehörigen Landkreisen. Dennoch seien die Inseln bislang in die gleiche niedrige Mietenstufe eingestuft worden. "Dadurch kam es zu besonderen Härten bei den Wohngeldberechtigten", hieß es.

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