Regionalnachrichten

Niedersachsen & Bremen Zukunft der NordLB-Standorte Bremen und Oldenburg offen

Der Schriftzug der Landesbank leuchtet auf der Zentrale der NordLB. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Hannover (dpa/lni) - Im Zuge des Rettungsversuchs für die angeschlagene NordLB diskutiert die Landesbank auch über die Zukunft der Standorte in Bremen und Oldenburg. "Es gibt keine Standortgarantien, aber es ist auch nicht so, dass schon eine Entscheidung gefallen ist", sagte ein NordLB-Sprecher am Freitag. Zuvor hatte der "Weser-Kurier" berichtet, dass die Mitarbeiter an den Standorten einen weiteren Abbau fürchteten. "Die Situation ist für unsere Leute immer unerträglicher", zitierte die Zeitung den Bremer Personalrat Jörg Walde. Der NordLB-Sprecher sagte, vor dem Hintergrund des Umbaus würden sämtliche Prozesse und Strukturen überprüft, dazu gehöre auch die Standortfrage.

Die Rettung der Norddeutschen Landesbank verläuft schleppend. Die Frist der Bankenaufsicht, wonach eine 3,6 Milliarden Euro schwere Finanzspritze Anfang September bei der Bank angekommen sein muss, ist wegen Verzögerungen kaum noch zu halten. So soll der Staatsvertrag erst im August in die Landtage von Haupteigentümer Niedersachsen und Miteigentümer Sachsen-Anhalt eingebracht werden. Ursprünglich war dies bereits für Juni geplant.

Die Beteiligten wollen zunächst die Entscheidung der EU-Kommission abwarten, ob die Rettung durch die Eigentümerländer und die Sparkassen-Gruppe mit europäischem Wettbewerbsrecht vereinbar ist. Dieses Votum wird für Ende Juli erwartet.

Bericht im "Weser-Kurier"

Newsticker