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Niedersachsen & Bremen Zwei Angriffe von Jugendlichen mit Spraydosen in Hannover

Das Blaulicht an einem Polizeiwagen leuchtet. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

(Foto: David Inderlied/dpa/Illustration)

Hannover (dpa/lni) - In Hannover haben am Wochenende in zwei Fällen Jugendliche mit Spraydosen versucht, andere Menschen anzugreifen. In einem Fall wollte in der Nacht zum Sonntag ein 15-Jähriger offenbar mit einer Haarspraydose und einem Feuerzeug eine 18-Jährige anzünden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach erzeugte er eine Stichflamme in Richtung der jungen Frau, verfehlte diese aber. Die 18-Jährige blieb unverletzt. Der Heranwachsende versuchte zu fliehen, wurde jedoch wenig später von den Einsatzkräften aufgefunden und schließlich in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Gegen ihn wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Bereits am späten Freitagabend hatte ein 16-Jähriger zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren am Küchengarten im Stadtteil Linden-Mitte mit einem Pfefferspray leicht verletzt. Laut Polizeiangaben ging dem Reizgas-Angriff ein Wortgefecht zwischen dem Jugendlichen und den beiden Männern voraus. Der Angreifer floh zunächst unerkannt, fiel jedoch wenig später bei einer weiteren Auseinandersetzung ebenfalls am Küchengarten erneut auf.

Gemeinsam mit zwei Begleitern schlug er einem 27-Jährigen mehrfach ins Gesicht. Weil die beiden ersten Opfer eine gute Personenbeschreibung lieferten, sei der 16-Jährige als mutmaßlicher Täter bei der gefährlichen Körperverletzung mit dem Reizgas identifiziert Worden, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:211017-99-629707/3

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